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BodenfliesenBodenfliesen

Fliesen sind ausgesprochen praktisch und pflegeleicht.
Vor allem für Küche, Diele und Bad, aber auch für Kellerräume sind sie gut geeignet. Und Wohnräume können mit Bodenfliesen attraktiv gestaltet werden.
Bodenfliesen gibt es in verschiedenen Farben und Größen.

Üblich sind die Formate 20x20, 25x25, 30x30 und 34x34 cm.

Fliesenkleber werden auf den Untergrund abgestimmt:
Für Estrich, für Holzböden oder den Außenbereich werden unterschiedliche Produkte eingesetzt. Fugenmörtel gibt es in Abstufungen von weiß bis grau. Das Fliesen ist auch für Ungeübte kein Problem mehr. Das liegt vor allem an den Fugenkreuzen, die helfen, die Bodenfliesen in einem gleichmäßigen Abstand zu verlegen.

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Tipps zum Verlegen

Bei größeren Bodenfl ächen - etwa ab 25 m2 - empfiehlt sich unbedingt der Einbau einer Dehnungsfuge in der Flächenmitte. Sie verhindert, dass sich Risse bilden. Eine Dehnungsfuge sollten Sie grundsätzlich auch zu angrenzenden Räumen mit gefliesten Böden einsetzen.

Bevor Sie mit den Klebearbeiten beginnen, sollten Sie zwei Reihen Fliesen auf dem Boden entlang der beiden Raum-Mittelachsen auslegen. So sehen Sie, wieviele Fliesen an den Rändern geschnitten werden müssen und ob sich Fliesenschnitte nicht sogar vermeiden lassen.

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Fugenkreuze und Anschlussschienen

 Fugenkreuze: Um den Abstand zwischen allen Fliesen gleich groß zu halten, setzen Sie Fugenkreuze ein. Für Bodenfliesen gibt es die beiden Größen 5 und 8 mm.
 Übergangsschienen: Stößt der neue Fliesen- an einen anderen Bodenbelag, arbeiten Sie eine Übergangsschiene ein. Anschlussschienen gibt es für verschiedene Fliesendicken.

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Fliesen bearbeiten

 Gerade Schnitte: Bodenfliese mit dem Fliesenschneider bearbeiten, indem Sie sie mit Schneidrädchen entlang der Schnittlinie anritzen und dann durch kräftiges Niederdrücken des Hebels brechen.
 Rundungen: Bodenfliesen sind nur sehr schwer zu bohren. Mit dem Papageienschnabel (Fliesen-Lochzange) lassen sich aber - vom Rand her - Halbkreise herausknabbern. Ggf. die Fliese vorher teilen.

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Untergrund

Bereiten Sie den Untergrund für Ihren neuen Fliesenboden gut vor - sonst könnten sich einzelne Fliesen mittelfristig aus dem Verband lösen.
Der Untergrund muss sauber, staub- und rissfrei sowie tragfähig sein. Unebenheiten verspachteln oder mit Boden-Ausgleichsmasse glätten. Soll der Fliesenboden anstelle eines alten Holzfußbodens treten, spezielle Ausgleichsmasse für Holzfußböden einsetzen.
Für die Vorbehandlung des Holzfußbodens empfiehlt sich eine Grundierung und die Verlegung eines Glasgitter-Gewebes.
Alternativ können vor der Fliesenverlegung auch geeignete Spanplatten oder Trockenestrich-Elemente auf den Holzboden verlegt werden.

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Abriebgruppen

Unglasierte Bodenfliesen haben auch nach jahrelanger Benutzung keinen sichtbaren Abrieb.

Glasierte Fliesen können dagegen durch starke Beanspruchung Abrieberscheinungen aufweisen. Starke Beanspruchung heißt: der Bodenbelag wird häufig benutzt, mit Schuhwerk betreten und kommt leicht mit Schmutz und Sand in Kontakt, wie z.B. bei Terrassen oder Hauseingängen.

Fliesen teilt man nach ihrer Belastbarkeit in mehrere Abriebgruppen ein:

Abriebgruppe I und II: Leichte bis mittlere Beanspruchung - für Wandbeläge im Innenbereich; für Bodenbeläge nur im Badezimmer geeignet.

Abriebgruppe III: Mittelstarke Beanspruchung - z.B. für Wohn-, Schlaf- und Badezimmer sowie für wenig beanspruchte Kellerräume.

Abriebgruppe IV und V: Stärkere Beanspruchung - für Bodenbeläge z.B. in Wohnräumen, Küchen, Dielen. Bei Terrasse und Balkon zusätzlich auf Frostbeständigkeit achten.

Unglasierte Bodenfliesen und Feinsteinzeug: Für sehr starke Beanspruchung auch im gewerblichen Bereich.

Tipp
Einheitliches Farbbild: Die Fliesen eines Musters können - je nach Brand - in der Farbe leicht unterschiedlich ausfallen.
Um ein gleichmäßiges Farbspiel zu erreichen, sollten Sie Fliesen aus mindestens drei Paketen abwechselnd zur Verlegung entnehmen.

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Bodenfliesen verlegen

 Den Fliesenkleber tragen Sie mit einer breiten Zahnkelle oder mit einem entsprechenden Zahnspachtel auf. Immer nur so große Flächen mit Kleber versehen, wie Sie in etwa 15 Minuten belegen können, damit er noch gut klebt.
 Legen Sie die Bodenfliese mit leichter Drehbewegung ins Kleberbett. Drücken Sie sie fest in die Ecken der Fliesenkreuze. Mit Gummihammer Fliese leicht festklopfen. Weitere Fliesenkreuze anlegen und nächste Fliese platzieren.
 Das Zuschnittmaß einer Randfliese ermitteln Sie, indem Sie eine Fliese auf die vorletzte Reihe legen. Eine zweite halten Sie mit Fugenabstand an die Wand.
An deren Hinterkante übertragen Sie nun die Schnittlinie auf die mittlere Fliese.
 Fliesen um Rohre verlegen: Rohrlöcher auf Bodenfliese anzeichnen. Durch die geplanten Löcher schneiden. Die Lochhälften dann stückchenweise abbrechen. Beim Ankleben die beiden Hälften kräftig zusammenschieben.
 Wenn Sie Sockelfliesen an die Wand kleben wollen, halten Sie mindestens eine Fugenbreite Abstand zu den Bodenfliesen. Ist der Fliesenkleber je nach Untergrund in 24 bis 48 Stunden ausgehärtet, mit dem Verfugen beginnen.
 Die Fugen müssen sauber, trocken und gleichmäßig tief sein. Vorstehende Klebereste kratzen Sie heraus. Mit Gummirakel die Fugenmasse diagonal in die Fliesenfugen einarbeiten. Darauf achten, dass die Masse tief eindringt.
 Überschüssige Fugenmasse mit Gummirakel und feuchtem Schwamm entfernen. Auch diagonal arbeiten. Nach dem Trocknen bleibt ein Schleier auf den Fliesen zurück, den Sie mit einem trocknen Tuch abreiben. Notfalls Zementschleier-Entferner benutzen.
 Die Fuge zwischen den Wand- oder Sockelfliesen und den Bodenfliesen mit dauerelastischer Dichtmasse wie z.B. Silikon verfugen. Bei Fugenmörtel würde der Trittschall vom Boden auf die Wand übertragen und die Wirkung des schwimmenden Estrichs aufgehoben.

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Fliesen im Außenbereich verlegen

Für den Außenbereich müssen Sie grundsätzlich frostbeständige Fliesen sowie flexiblen Fliesenkleber und Fugenmörtel verwenden, um eventuelle Bauschäden zu vermeiden.
Balkone und Terrassen sind starken Temperaturschwankungen und Nässe ausgesetzt. Dies kann zu Spannungen im Untergrund und zu Rissen, z.B. des Estrichs, führen. Diese Schäden können sich bei Regen und anschließendem Frost wesentlich verstärken. Ein geeigneter Unterbau für die Fliesenverlegung speziell im Außenbereich ist deshalb sehr wichtig.
Im Zweifelsfall sollten Sie sich fachlich beraten lassen.

Der Untergrund sollte ein Gefälle von mindestens zwei Prozent von der Gebäudekante zur Ablaufrinne aufweisen.

Eine glatte Oberfläche des Untergrundes erlaubt eine einfache Verlegung im Dünnbettverfahren und verhindert auch Wasserstauungen, die bei Frost Schäden verursachen können.

Vor dem Auftragen des Bodenfliesen-Klebers eine Grundierung mit einer Bürste satt auftragen und austrocknen lassen.

Für außen geeigneten Kleber gleichmäßig dick auftragen (6 bis 8 mm) und mit einem groben Zahnspachtel durchkämmen.

Zusätzliches Auftragen von Kleber auf den Fliesenrücken verhindert Hohlräume, in denen sich Wasser sammeln könnte. Bei höheren Temperaturen den Untergrund vorher anfeuchten.

Bei direkter Sonneneinstrahlung keine Fliesen verlegen.

Bei der Fliesenverlegung ist je nach Untergrund nach einer Fläche von 2,5 bis 5 lfd. Metern eine Dehnungsfuge von 10 mm Breite einzuplanen.

Dehnungsfugen von 10 mm sind auch zu allen angrenzenden Bauteilen – z.B. bei Außenwänden oder Säulen – vorzusehen.

Dehnungsfugen mit Silikon ausfüllen, nachdem die normale Verfugung abgeschlossen ist. Statt der Silikonfugen können auch spezielle Dehnungsfugenprofile eingesetzt werden.

Für den Außenbereich werden im übrigen sowohl das gleiche Werkzeug als auch die gleiche Verlegetechnik wie in Innenräumen angewendet.

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