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Streichen & LackierenStreichen & Lackieren

Pinsel und Farbroller: Diese Werkzeuge hat wohl jeder schon einmal eingesetzt ­ mit mehr oder weniger gutem Erfolg.

Für matte Anstriche an Wänden und Decken haben Sie drei Arten von Innenfarben zur Wahl: Die normale Dispersionsfarbe, eine konzentrierte Dispersion ("Premium"), bei der ein höherer Anteil an Pigmenten dafür sorgt, dass Sie mit geringeren Mengen die gleiche Fläche streichen können und Feste Farbe, die besonders für den Anstrich von Decken geeignet ist, weil sie kaum Spritzer produziert.
Wer eine glänzende Oberfläche bevorzugt, kann Latexfarbe in Seidenglanz oder Hochglanz auftragen.

Noch größer ist die Auswahl an Lacken. Neben den Universallacken, wie Kunstharzlacke (Alkydharz) und Acryllacke auf Wasserbasis, gibt es auch Spezialisten wie z. B. Heizkörperlacke und Fenster-Weißlacke.

Tipp:
Streichwerkzeug brauchen Sie nicht jedesmal zu reinigen. Lackierpinsel können Sie einfach in Wasser stellen, um sie eine Zeitlang am Eintrocknen zu hindern. Farbroller wickeln Sie eng in eine Plastiktüte.

Wände und Decken streichen

 Vor jedem neuen Decken- oder Wandanstrich sollten Sie den Boden abdecken und die Flächen reinigen (Staub absaugen oder fegen).
 Alte Dübellöcher, Risse und kleine Schadstellen im Putz werden mit Spachtelmasse ausgebessert. Lose Putzstücke zuvor entfernen.
 Ein Voranstrich mit einem lösemittelfreien Tiefengrund ist nur nötig, wenn Sie sandende Wände oder Decken besitzen.
 Ecken, in die der Farbroller nicht gelangt, streichen Sie mit einem Heizkörperpinsel vor. Nachträgliches Ausbessern würde man sehen.
 Führen Sie den Farbroller nach dem Eintauchen immer über das Abstreifgitter. So wird die Farbe gleichmäßig verteilt und tropft beim Auftrag nicht herunter.
 Tragen Sie die Farbe nicht nur in einer Richtung auf. Auch quer verteilen und so zügig arbeiten, dass die Farbe noch nicht trocken ist, wenn Sie die angrenzende Fläche rollen.

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Werkzeuge

Farb-und Lackierroller gibt es in unterschiedlichen Ausführungen für grobe Anstrich- und feine Lackierarbeiten. Immer Abstreifgitter bzw. Farbwanne dazu verwenden.


a) Farbwanne mit Lackierroller
b) Farbroller und Abstreifgitter
c) Velour-oder Perlonroller

Pinsel zum Streichen & Lackieren:


a) Ringpinsel
b) Lackierpinsel, flach
c) Flächenstreicher
d) Ovalpinsel
e) Fenster-Lackierpinsel, Schrägform
f) Heizkörperpinsel
g) Plattpinsel

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Heizkörper

 Vor dem Anstrich alter Heizkörper werden Schmutz, Fett und Rost entfernt. Am besten rauhen Sie die Oberflächen mit Schleifpapier an.
 Blankgelegte Stellen müssen zunächst grundiert werden. Danach können Sie den Heizkörper entsprechend den Hersteller-Angaben auf der Farbdose streichen. Die Innenseiten der Heizungsrippen erreichen Sie am besten mit dem Heizkörperpinsel.

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Türen und Fenster lackieren

 Türen hängen Sie zum Streichen am besten aus. Teile, die nicht mit lackiert werden sollen, werden abgeschraubt oder abgeklebt.
 Alte Lackflächen werden vor dem Neuanstrich angeschliffen. Dicke Schichten mit dem Heißluftgerät oder Abbeizer entfernen.
 Für Erstanstriche müssen Sie zunächst eine Vorstreichfarbe auftragen.
 Kleine Unebenheiten und Löcher werden nach dem Voranstrich mit einem Lackspachtel aufgefüllt.
 Sind Vorlack und Spachtelstellen trocken, wird die ganze Fläche noch einmal mit feinem Schleifpapier und wenig Druck geschliffen.
 Zum Lackieren großer Flächen empfiehlt sich ein Lackierroller. Tragen Sie den Lack dünn auf und lackieren Sie lieber ein zweites Mal.

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